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Stadt Oldenburg

Klimakommunikation, Klimaportal, Wärmewende

Stadt Oldenburg

Oldenburg will bis 2035 klimaneutral werden und dafür auch Menschen erreichen, die mit Klimaschutz bisher wenig anfangen können. Seit 2022 beraten wir die Stadt bei der Kommunikation und bei der Frage, wie die Wärmewende vom Plan in die Umsetzung kommt.

Die Serie „Agentur für Weltrettung“, produziert für die Stadt Oldenburg.
Die Serie „Agentur für Weltrettung“, produziert für die Stadt Oldenburg.

Ausgangslage: klimaneutral bis 2035

Im April 2021 hat der Rat der Stadt Oldenburg beschlossen, dass die Stadt bis 2035 klimaneutral wird. Grundlage ist der Klimaschutzplan Oldenburg 2035. Die Stadt muss dafür Maßnahmen umsetzen und die Stadtgesellschaft mitnehmen.

Ergebnis und Stand

  • Oktober 2024: Start der Klima-Filmkampagne, ab Dezember 2024 auch als Kinowerbung (Bericht der Verwaltung, Vorlage 25/0029).
  • Mai 2025: Offizieller Start des Klimaportals der Stadt (Vorlage 25/0346); seit 2026 stehen dort auch die Maßnahmen des Wärmeplans.
  • Dezember 2024: Prototyp einer Oldenburger Wärmewende-Allianz, erarbeitet mit der Verwaltung.

Noch offen: Über die Umsetzung des Wärmewende-Modells, etwa eines Energiefonds, hat die Stadt noch nicht entschieden.

Unsere Rolle

Auftraggeberin ist die Stadt Oldenburg. Wir haben das Kommunikationskonzept erarbeitet, Workshops mit der Verwaltung moderiert und am Klimaportal mitgewirkt. Die Filme hat unser Filmteam tremoniamedia produziert. Den Wärmeplan selbst hat ein anderes Büro erstellt. Unser Teil war die Frage, wer ihn umsetzt.

Klimakommunikation mit Humor

Die Stadt wollte Menschen erreichen, die mit Klimaschutz bisher wenig zu tun haben. Daraus entstanden die Serie „Agentur für Weltrettung“, eine gespielte Doku-Serie in fünf Folgen, und acht kurze Spots mit einem Pinguin, gedreht in Oldenburg. Nach der Premiere im Kino Casablanca liefen sie in sozialen Medien, auf der städtischen Website und als Kinowerbung.

Das Klimaportal: Plan und Fortschritt an einem Ort

Auf klimaportal.oldenburg.de stehen der Klimaschutzplan 2035 mit allen Maßnahmen und ihrem Umsetzungsstand. Dazu kommen die Energie- und Treibhausgasbilanz und Hinweise zu Beratung und Förderung. Das Portal ist in Zusammenarbeit mit uns entstanden.

Von der Wärmeplanung zur Umsetzung

Ein beschlossener Wärmeplan sagt, wo welche Heizung sinnvoll ist. Er sagt nicht, wer die Netze baut und finanziert. Seit Ende 2024 erarbeiten wir dafür im Auftrag der Stadt ein Modell. Wir haben Organisationsformen und Betreibermodelle für Wärmenetze verglichen. Kriterien waren die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger, das Tempo, die Akzeptanz und die Frage, wer sich finanziell beteiligen kann.

Im Dezember 2024 haben wir einen ganztägigen Workshop mit den Fachdiensten Klimaschutz, Tiefbau und Stadtplanung moderiert. Daraus entstand der Prototyp einer Wärmewende-Allianz. Unsere Kernthese: Ob Einzelwärmepumpe oder Wärmenetz, über die Bezahlbarkeit entscheidet der Strompreis. Das Modell setzt deshalb auf drei Hebel:

  • Kosten schon in der Planung sichtbar machen.
  • Bürgerkapital über einen Energiefonds sammeln, an dem sich Bürgerinnen und Bürger wie in einer Genossenschaft beteiligen.
  • Tiefbau, Flächen und Netze über Fachbereiche hinweg gemeinsam planen.

Quellen und mehr dazu

In unserer schnelllebigen Zeit ist es eine Herausforderung, Aufmerksamkeit für Klimaschutz zu erlangen und zu halten.

Peter Zenner, Leiter des Fachdienstes Klimaschutz der Stadt Oldenburg, Oldenburger Onlinezeitung, 08.10.2024

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Champs d'action

Transformationsberatung • Klimakommunikation • Klimaportal • Wärmewende

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