

Solarstrom von Flächen in der Nähe, per Direktleitung ins Werk: Für die Jowat SE in Detmold haben wir dieses Vorhaben technisch und wirtschaftlich geplant.

Die Jowat SE stellt seit 1919 Industrieklebstoffe her, Hauptsitz ist Detmold. Auf den Dächern dort erzeugt das Unternehmen bereits Solarstrom für den Eigenbedarf. Der nächste Schritt: eine größere Solaranlage mit Speicher auf Flächen in der Nähe. Sie soll das Werk über eine Direktleitung versorgen, also über eine eigene Stromleitung ohne Umweg über das öffentliche Netz.
Unsere Rolle: Im Auftrag der Jowat SE haben wir das Vorhaben technisch und wirtschaftlich geplant. Über die Umsetzung entscheidet Jowat.
Noch offen: die Entscheidung über Bau und Betreibermodell.
Am Anfang stand der Lastgang, also der Stromverbrauch des Werks im Viertelstundentakt. Wir haben ihn über mehrere Jahre ausgewertet. Dabei haben wir auch einen höheren Strombedarf berücksichtigt, wenn Prozesse künftig elektrisch laufen. Darauf aufbauend haben wir eine erste Anlagenbelegung in zwei Varianten gerechnet.
Wir haben die Anlage dimensioniert und die Anforderungen an den Netzanschluss geklärt. Geprüft haben wir auch die Kombination mit Windkraft sowie mit Batterie- und Wärmespeicher. Das öffentliche Netz bleibt Teil des Konzepts: Es liefert Strom, wenn die eigene Anlage nicht reicht, und nimmt Überschüsse auf. Für beides haben wir Verbrauch und Erzeugung simuliert.
Entreprise
Lastganganalyse • Machbarkeitsstudie • Anlagenkonzept PV und Speicher • Direktleitung • Netzanschluss
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