

Betriebe zahlen für Strom aus dem öffentlichen Netz neben dem Strompreis auch Netzentgelte, Umlagen und Abgaben. Für die Energy Watch Group haben wir untersucht, was eine Direktleitung zu einem Wind- und Solarpark in der Nähe bringt.

Die Energy Watch Group mit Sitz in Berlin veröffentlicht Studien zu Energiefragen für Politik und Öffentlichkeit. Präsident ist Hans-Josef Fell, Mitautor des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2000. Die Frage an uns: Was bringt es einem mittelständischen Industrie- oder Gewerbebetrieb, sich über eine Direktleitung aus einem nahen Wind- und Solarpark mit Speicher zu versorgen? Welche Chancen und Risiken gibt es, und wie viel lässt sich sparen?
Unsere Rolle: Im Auftrag der Energy Watch Group haben wir die Studie erarbeitet, vom Rechenmodell bis zu Text, Grafiken und Pressetext. Veröffentlichen wird sie die Energy Watch Group.
Noch offen: die Veröffentlichung durch die Energy Watch Group, ergänzt um einen Online-Rechner. Ergebnisse nennen wir erst danach.
Robert Wünsch und Leon Trippel haben das Rechenmodell aufgebaut. Grundlage ist der Stromverbrauch eines Musterbetriebs im Viertelstundentakt, anonymisiert aus realen Industriedaten. Dagegen haben wir Solar- und Windparks in jeweils 13 Größen gerechnet, einzeln, kombiniert und mit Batteriespeicher. Für jede Variante zeigt das Modell:
Ergänzend haben wir an einem Beispiel untersucht, welche Flächen in der Nähe eines Industriebetriebs für Solar infrage kommen und wie ein Direktanschluss zusammen mit Windanlagen aussehen kann.
Die Frage stellt sich überall dort, wo Gewerbegebiete und mögliche Flächen für Wind und Solar nah beieinander liegen. Für Kommunen kann das ein Standortargument bei der Ansiedlung und beim Halten von Betrieben sein.
Mit Hans-Josef Fell hat Felix Rodenjohann im Januar 2026 das Politikpapier „5 Punkte zur Entbürokratisierung des EEG & EnWG mit dem Ziel der Kostensenkung“ veröffentlicht.
Institution & Stiftung
Studie Industrie-Direktstrom • Energiesystemmodellierung • Wirtschaftlichkeit • Studienkommunikation
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