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Stadt Bad Sachsa

Konzept, Flächentool und Solarpark Steina

Stadt Bad Sachsa

Erneuerbare Energie aus Bad Sachsa soll zuerst Bad Sachsa dienen. Im Auftrag der Stadt beraten wir seit 2023 bei der Energiewende, mit dem Fokus auf Kostensenkung und kommunale Einnahmen.

Symbolbild: Freiflächen-Photovoltaik in hügeliger Landschaft.
Symbolbild: Freiflächen-Photovoltaik in hügeliger Landschaft.

Der Grundsatz: Energie für Bad Sachsa

Bad Sachsa ist ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Göttingen. Die Rollen: Auftraggeberin ist die Stadt. Wir erarbeiten das Konzept zur Klimaneutralität, organisieren die Flächensuche als Dienstleister der Stadt und planen erste Projekte. Entschieden wird im Rat und in den Ausschüssen.

2023 und 2024 haben wir mit der Stadt Daten analysiert, Workshops zu Zielen und Flächen durchgeführt und einen Kriterienkatalog für Solarparks entwickelt. Daraus entstand ein Grundsatzbeschluss: Erneuerbare Energie aus dem Stadtgebiet soll „vornehmlich der günstigen Stromversorgung der Menschen, Unternehmen und Verwaltung“ vor Ort dienen.

Ergebnis und Stand

  • 19.12.2024: Der Rat beschließt den Grundsatz und die Freischaltung des Online-Formulars für Flächenmeldungen. Die Flächensicherung soll die Verwaltung mit uns als Dienstleister durchführen.
  • 02.01.2025: Das Formular ist online. Eigentümerinnen und Eigentümer können darüber frühzeitig Flächen für erneuerbare Energien melden.
  • 18.09.2025: Der Rat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans „Solarpark Steina“ und die Änderung des Flächennutzungsplans.
  • März 2026: Unsere Machbarkeitsstudie für Solarstrom an der Kläranlage Neuhof liegt vor.

Noch offen: die Genehmigung in Steina, einschließlich einer Befreiung vom Landschaftsschutz, und die Entscheidung der Stadt zur Kläranlage.

Drei Kriterien aus dem Grundsatzbeschluss

  • Interessenausgleich: Ein Flächenpool soll den Nutzen eines Solarparks auf mehrere Schultern verteilen, damit einzelne Pächterbetriebe nicht durch den Verlust von Flächen gefährdet werden.
  • Direktstrom: Erzeugung und Verbrauch sollen über eigene Leitungen in bis zu 5 km Entfernung verbunden werden können. Solcher Strom ist laut Vorlage nicht mit Stromsteuer, Umlagen und Abgaben belastet.
  • Lokale Wirtschaft: Ein Teil der Einnahmen soll Handwerk, Wärme und Verkehr vor Ort zugutekommen.

Steina: ein Dorf will seine Energie selbst machen

Im Ortsteil Steina haben wir geeignete Flächen für einen Solarpark mit Batteriespeicher gesucht. Sie liegen in einem 500-Meter-Streifen entlang von Bahn und Bundesstraße. Am 15.05.2025 haben wir die Pläne in der Katharinen-Kirche in Steina vorgestellt, früh und mit viel Raum für Fragen. Laut Ratsvorlage soll die Anlage den Ortsteil mit Strom versorgen. Wie viel davon direkt und wie viel über das öffentliche Netz fließt, klärt die weitere Planung.

Direktstrom für die Kläranlage

Für eine Fläche an der Kläranlage Neuhof haben wir eine technische Machbarkeitsstudie erstellt. Wir haben zwei Varianten mit Photovoltaik und Batteriespeicher verglichen, dazu Netzanschluss, Eingrünung, Ertrag und Wirtschaftlichkeit über 20 Jahre. Ergebnis: Am robustesten ist die direkte Versorgung der Kläranlage über eine eigene Leitung. Ergänzend haben wir Modelle der Bürgerbeteiligung verglichen, von der Genossenschaft bis zum Sparbrief.

Quellen und mehr dazu

Kategorie

commune

Champs d'action

Konzept zur Klimaneutralität • Flächeneinreichungstool • Projektentwicklung Freiflächen-PV • Direktstrom • Bürgerbeteiligung

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